Katzengraben – Steingraben

Blick ins Aufseßtal

oder: darf’s ein bisschen mehr sein?

Nachdem am vergangenen Donnerstag der erste Probelauf mit Päddas zusammen geschraubten Knochen so wunderbar und für ihn schmerzfrei war, haben wir heute die 10 km Marke angepeilt. Im Wanderführer von Hikeline sind einige kurze Wanderrouten  beschrieben, die ich noch Anfang März naserümpfend als “viel zu kurz für uns” abgestempelt habe. Heute sind sie eine wunderbare Trainingsmöglichkeit um Päddas Bein wieder aufzubauen.
Ganz ehrlich? Ich bin mächtig stolz auf Pädda, dass er schon wieder so toll laufen kann! … und ich muss sagen, dass ich die Diskussionen mit ihm an den Wegkreuzungen schon sehr arg vermisst habe. Fein Maus, dass du wieder mit laufen kannst.

Der Weg:
Als Tour 17 im Wanderführer beschrieben. Ein traumhaft schöner Weg durch die fränkische Schweiz. Durch Wiesen und Täler, entlang der Aufseß, rauf zum Glockenfels und im Bogen zurück in das verschlafene Dörfchen Hubenberg. Vom ersten Schritt an wurden wir von den leuchtenden Farben der Sommerblumen begleitet.

Die Beschilderung ist in der fränkischen Schweiz eindeutig besser, als im Steigerwald. Der Weg wurde auch im Wanderführer gut beschrieben.

Der aufgezeichnete Wanderweg

Entfernung: 11,97 km
Gesamtzeit in Bewegung: 3:40 Sunden
Höchstgeschwindigkeit: 4,92 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,26 km/h

Hugoturm – rund um Aufseß

Aufseßtal, Ausblick vom Schloß Oberaufseßoder: HURRA!!! Wir laufen wieder zu Dritt

Überrascht sah ich Pädda an, als er in einem Nebensatz zu mir meinte, dass es langsam wieder Zeit werden würde, die Wanderschuhe anzuziehen. Hmmmm …. dachte ich mir “schau mer mal” wie wir Franken sagen.  Pädda scheint es allerdings doch wahr machen zu wollen, dass er bald wieder laufen wird, denn bereits am nächsten Tag präsentierte er mir voller Stolz seine  neu erworbenen “Steggerlie”. Keine Ahnung, wie diese Teleskopstecken heißen, die zum Wandern oder eher zum Walken benutzt werden.

Egal

Auf jeden Fall sah ich dieses Mal meinem Mann tief in die Augen und fragte nochmals nach, ob ich mich nicht verhört habe. Nein, habe ich nicht! und schon war der Wanderführer aus meinem Rucksack gezogen. Ein kurzer Wanderweg sollte es sein. Wir wollten erst mit ein paar Kilometern anfangen und schauen, ob und wie und was Päddas “dynamische Hüftschrauben” die sich seit dem Ski-Unfall in Päddas linken Oberschenkelhals befinden, dazu sagen.
Wir entschieden uns für einen ganz leichten Weg zum Hugoturm.

… und???

Ich bin mehr als überrascht, wie gut Pädda gelaufen ist. Seine “Steggerlie” blieben im Rucksack und das Blech in Päddas Bein hat sich auch nicht gemeldet oder verbogen. Suuuuuubbbbiiiieeee!!!! Der nächste Weg am kommenden Sonntag ist schon gebongt.
Aber nun erst Mal zu dem heutigen Wanderweg.

Kurz war der Wanderweg – aber: der erste Schritt 🙂

Entfernung: 7,49 km
Gesamtzeit in Bewegung: 1:57 Sunden
Höchstgeschwindigkeit: 4,44 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 2,98 km/h

Mohn

Mohn im morgentlichen Gegenlichtnicht nur Füllung für den Kuchen

Mohn – eine wunderbare Gartenstaude. Es gibt ihn in so vielen unterschiedlichen Formen und Farbe. Vom strahlenden weiß bis zum dunklen violett. Von kleinen Stauden, bis zu fast einem Meter hohen Blütenstängeln, gefranst oder schlicht glatt – für jeden Blumenliebhaber ist da etwas dabei. In meinem “Garten Kunterbunt” ist so ziemlich alles an Farben und Formen mit vertreten. Eine Gartensaison hatte ich auch das Glück, den blauen Gartenscheinmohn mit seinem umwerfenden Blau bewundern zu können.

Ob’s am milden Winter liegt oder daran, dass sich die Mohnstauden nach Jahren in meinem Garten endlich zu Hause fühlen: Keine Ahnung. Auf jeden Fall blühten und blühen diese wunderbaren Stauden in diesem Jahr so schön, wie noch nie. Bereits Ende Februar trieb ein türkischer Mohn Blüten aus dem Boden und blühte bereits im  April. Neben den kultivierten Mohnstauden ist bei uns im Garten auch der Klatschmohn zu Hause, der sich immer wieder selber aus sät. Mama hat mir irgendwann vor Jahren Samen von ihrem gefüllten rosafarbenen Mohn gegeben. Der Samen von dieser Mohnsorte   wird sorgsam abgeerntet und im nächsten Jahr wieder ausgeworfen. Diese Sorte gibt es auch noch in einem sehr dunklen rot. Leider habe ich mit diesem Mohn noch kein Glück gehabt. Mal schauen, vielleicht wird’ s ja irgendwann mal was …

 

 

 

Dankenfeld – Eltmann – Stettfeld – Sandhof

unterwegs auf dem Main-Donau-Weg

oder: Morgenstund hat Gold im Mund … 

Samstag – 6:20 Uhr … und der Nebel hing fast über meiner Bettdecke. Von Motivation um aus dem Bett zu krabbeln war keine Rede. Allerdings hat der Wetterbericht äußerst gutes Wetter vorhergesagt. Ergo, blieb mir nichts anderes übrig als aufzustehen, da der bereits gestern Abend  gepackte Wanderrucksack schon auf unsere heutige Wanderung wartete.
Smilla war wie immer Feuer und Flamme, als ich mich für die Wanderung fertig machte. Ihr ist die unchristliche Uhrzeit egal und länger schlafen am Wochenende ist für sie eh uninteressant.
Anfangspunkt war für uns beide heute wieder Dankenfeld. Der Nebel verzog sich rasch und schon nach den ersten Metern hatte ich meine kuschelige  Bettdecke weit hinter mir gelassen. Unser Weg führte uns heute auf dem Main-Donau-Weg in nördliche Richtung. Über Weisbrunn weiter nach Eltmann und über den Main auf den Main-Wanderweg, der von der Main-Quelle nach Mainz führt. Wenig schön war der Weg durch den Bahnhof Ebelsbach um auf den Anfangspunkt des Main-Wanderweges zu kommen. Was ich auf der Wanderkarte übersehen habe: Wir mussten über den “Ebelsberg”. Der Aufstieg war heftig! Oben angekommen führte der Weg weiter durch Wälder und Felder und immer wieder konnte man eine Blick auf den Main erhaschen. Eine kleine Schleife mussten wir noch nach Stettfeld laufen, da der Weg urplötzlich nicht mehr beschildert war.
Pädda hat uns am gesetzten Endpunkt in Sandhof wieder auf gegabelt.
Was soll ich sagen? Dieser Streckenwanderweg erfüllte all meine Erwartungen. Durch Wälder, weite sonnendurchflutete Felder, durch die fränkischen Dörfchen, Ausblicke, Einblicke, Rückblicke und Blicke nach vorn.
Es ist ein unbeschreiblich schöner Wanderweg und ich wünsche mir ganz arg, dass wir bald wieder zu Dritt laufen können!

Der Weg – unbeschreiblich schön. Abwechslungsreich vom ersten bis zum letzten Schritt. Genauso schön, wie der “Steigerwalder Panormaweg”. Traumhaft!

Die Beschilderung – fast gut.
Der D-Weg (Donauweg) ist besser ausgeschildert, als der MD-Weg (Main-Donauweg). Trotzdem ist eine gute Wanderkarte empfehlenswert, da ab und an die Beschilderung einfach nicht mehr da ist.

Route dieser Etappe

Name: 31.05.2014 8:07
Art der Aktivität: Walking
Beschreibung: –
Gesamtstrecke: 27,35 km (17,0 Meile/n)
Gesamtzeit: 7:31:12
Zeit in Bewegung: 6:52:40
Durchschnittliche Geschwindigkeit: 3,64 km/h (2,3 Meile/h)
Durchschnittliche Geschwindigkeit in Bewegung: 3,98 km/h (2,5 Meile/h)
Maximale Geschwindigkeit: 5,56 km/h (3,5 Meile/h)
Durchschnittliches Tempo: 16:30 min/km (26:33 min/Meile)
Durchschnittliches Tempo in Bewegung: 15:05 min/km (24:17 min/Meile)
Schnellstes Tempo: 10:48 min/km (17:22 min/Meile)
Maximale Höhe: 449 m (1472 Fuß)
Minimale Höhe: 276 m (904 Fuß)
Höhenunterschied: 1093 m (3585 Fuß)
Maximales Gefälle: 26 %
Minimales Gefälle: -51 %
Aufgezeichnet: 31.05.2014 8:07

 

Im Frühling

Zauberhafte Glockenblumen

gibt’s auch mal Regentage

Seit ein paar Tage ist es regnerisch und dick bewölkt. Gummistiefel, Friesennerz und der Südwester sind momentan meine Standardbekleidung, wenn ich mit den Hunden die Runden drehe. Ab Morgen soll es jedoch wieder besser werden. Der Regen soll der Sonne weichen und es könnte durchaus ein schönes Wochenende werden. Fein! Meine Wanderschuhe warten schon auf ihren nächsten Einsatz und zwischenzeitlich vertreibe ich mir die Zeit an dem heutigen Feiertag – Christi Himmelfahrt – mit einem kleinen virtuellen Rundgang durch meinen sonnigen Frühlingsgarten von letztem Wochenende.