Der Mondwanderweg

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oder: tagsüber sieht man besser

Bevor dieser wunderbare kurzweilige Wanderweg ins Archiv zu den “stimmt ja, dass war auch ein super toller Weg!!” der nicht gezeigten Wanderwegen abrutscht – hier noch die Route des Mondweges in Winterhausen.
Wenn man sich entschließt ein paar Stunden, oder vielleicht Tage an diesem wunderbaren Fränkischen Flecken am Main Urlaub zu machen, dann sollte man diesen lieblichen Wanderweg laufen. Rein in die Weinberge und die Schönheit Mainfrankens genießen und dazu noch schöne Skulpturen eines ansässigen Künstlers bewundern. Herz, was willst du mehr!

Der Weg und seine Route:
Schade, dass der Weg ca. 1 km entlang der ICE-Bahnlinie entlang läuft und man erst dann in die Weinberge eintaucht. Ein herrlicher Wanderweg zwischen den Reben, hinauf auf den Kamm, weiter entlang der Weinberge um wieder hinab nach Winterhausen zu kommen. Der kurzweilige Weg ist wunderbar ausgeschildert und einfach zu laufen. Perfekt auch für einen Nachmittags-Familien-Spaziergang.

Entfernung: 6,06 km
Gesamtzeit in Bewegung: 1,5 Sunden
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,4 km/h
Anstieg: 187 m

Das Maindreieck

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oder:  wunderschönen Kleinode

Nach unserem opulenten Frühstück gings erst mal laufen. Der Wettergott meinte es nicht sonderlich gut mit uns. Er schickte unangenehmen Dauerregen und wir mussten leider umdrehen. Ein paar traumhafte Eindrücke des Naturschutzgebietes konnte wir dennoch einfangen. Wir entschlossen uns, die namhaften Städtchen am Main etwas genauer anzusehen. Sommerhausen kennen wir schon vom Künstler-Weihnachtsmarkt, das gegenüberliegende Winterhausen war neu für uns. In Sulzfeld am Main, berühmt für die Meterbratwürste, kehrten wir nachmittags ein um dann über Frickenhausen, Marktbreit wieder nach Ochsenfurt in unserem Domizil anzukommen. Abends noch ein gemütliches Essen beim … Italiener … und um 21:00 Uhr fielen mir dann die Augen zu.

Goldgemäuer

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oder: ein zauberhaftes Urlaubs-Domizil

Als wir vor Weihnachten auf der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit für unseren Osterurlaub waren, blieb ich immer wieder auf der Homepage vom “Goldgemäuer” in Ochsenfurt hängen. Das kleine Häuschen in der Altstadt gefiel nicht nur mir auf den ersten Blick, auch Pädda nickte sofort zustimmend als ich dieses Hotel vorschlug.
Über das bekannte Hotelbuchungsportal wollte ich nicht buchen. Meistens haben wir unsere Hunde mit im Schlepptau und da buche ich gerne direkt.
Man kann ja auch den Telefonhörer in die Hand nehmen und selber anfragen.
Gesagt – getan. Frau Gold, die Inhaberin des Goldgemäuers, beriet mich sehr herzlich bei der Auswahl des Zimmers und Klein-Motsi war genauso herzlich willkommen wie wir. Die Buchung und der weitere Ablauf verlief reibungslos und so konnten wir ganz entspannt anreisen.

Was bekam ich große Augen, als wir im Goldgemäuer empfangen wurden. Ein so liebevoll restauriertes  Haus, in dem jedes Detail passte, hatte ich mir nicht vorgestellt. Über einen kleinen Innenhof erreichten wir unser Zimmer. Auch hier war alles so liebevoll und passend eingerichtet, man konnte sich nicht an den Feinheiten satt sehen.

Das Frühstück im großen Innenraum des Goldgemäuers war genial. Von frisch gebratenen Rühreiern, selber gemachten Marmeladen, weiter zu verschiedenen Müslis, zu Säften und Wasser, Wurst und Käse, Tomaten mit Mozzarella … ich wüßte nichts, was gefehlt haben könnte und selbst dann hätten die Hausengel es ermöglicht und auf den Frühstückstisch gestellt.

Wir fühlten uns im Goldgemäuer “sauwohl”, wie wir hier in Franken sagen. Was natürlich auch an der Herzlichkeit unsere Gastgeberin lag. Frau Gold vermittelte das wunderbare Gefühl, nur für uns da zu sein.

Das Goldgemäuer ist überaus zu empfehlen, sollte man in Ochsenfurt oder Umgebung eine traumhaft schöne Übernachtungsmöglichkeit benötigen.

Ochsenfurt

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oder: Urlaub zu Hause

“Ochsenfurt?” Meine Freundin sah mich ungläubig an. “Warum macht ihr denn Urlaub in Ochsenfurt?” Man kann ihren überraschten Gesichtsausdruck förmlich spüren, ist doch Ochsenfurt gerade mal, wenn überhaupt, Luftlinie 60 km weit weg von zu Hause.

Tja, wie kamen wir auf den Urlaubsort Ochsenfurt? Ganz einfach. Weil uns der Main sehr gut gefällt, die kleinen Dörfchen und Städtchen, die man nur von der Autobahnausfahrt her kennt, traumhaft schön sind, es sich wunderbar in den Weinbergen wandern läßt und gutes Essen und Trinken in der Genußregion Oberfranken einfach mit dazu gehört. O.k. – Ochsenfurt ist bereits schon Unterfranken, aber so fast an der Grenze zu Oberfranken 😉

Und so starteten wir am Dienstag Richtung Ochsenfurt. Nein, nicht über die A3, sondern ganz gemächlich über die Landstraße. Wir haben es doch tatsächlich geschafft, dass unsere Anfahrtszeit 3 Stunden dauerte. Langweilig war es nicht. Wir fuhren durch den Steigerwald, der langsam aus dem Winterschlaf erwacht. Das Wetter hätte etwas schöner sein können. Egal, wir hatten Regenklamotten eingepackt und so konnte uns der Regen nichts anhaben. Nachmittags erkundeten wir das wirklich traumhaft schöne Städtchen Ochsenfurt, mit seiner toll erhaltenen Altstadt und Stadtmauer.
Irgendwie fühlte ich mich in die Krimi-Bücher der Autorin Catherine-Shepherd hineinversetzt, deren Schauplatz das Städtchen Zons (heute ein Stadtteil von Dormagen) ist.

Ehrlich gesagt, habe ich mich fast ein bisschen verliebt in das kleine Städtchen Ochsenfurt mit seinem noch aktiven Stadtleben 🙂

 

Rund um die Ruine Bramberg

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oder: schöne Ostern!

Letzte Woche wurde für das Osterwochenende noch Sonne satt und mindestens 18° vorher gesagt. Je näher es auf den Karfreitag zu ging, desto mehr revidierte der Wetterbericht seine Meldung. Gestern Abend hatten wir zumindest einen Hauch von Frühling, der heute Morgen schon wieder vorbei war.
Egal, da Motsi ihr Bein seit über 10 Tagen wieder normal belastet und das Hunde-Kind vor Energie zu platzen scheint, haben wir uns für heute eine etwas längere Wander-Runde heraus gesucht. “Länger” fürs Hundekind, für uns sind das noch “Sonntagnachmittagsspazierläufe”. Nordwestlich von Bamberg erstreckt sich der Naturpark Haßberge, in dem wir mit Sicherheit noch öfters laufen werden. Wir suchten einen Route heraus, die zwischen 6 und 8 km angegeben war. Unser Motsi-Kind ist ganz toll mit gelaufen und es scheint so, dass wir langsam die Streckenlängen steigern können.

Der Weg:
Ein breiter gut beschildeter Wanderweg, der zu 2/3 im Wald verläuft. Etwas anspruchsvoll ist der kurze Anstieg zum Bramberg.
Möchte man zur Ruine, muss man auf den Wechsel von “roter Ruine” auf “grüne Ruine” achten, da erstere nicht zur Ruine führt.

Entfernung: 7,42 km
Gesamtzeit in Bewegung: 2,3 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 2,69 km/h
Anstieg: 213