Windhoek – Okonjiama

Namibia_42

oder: los geht’s

Vor uns lagen 10 wundervolle Tage, ca. 2.500 km Schotter- und Sandpisten und unendlich viele Eindrücke.

Am Freitag den 13. April starten wir pünktlich vom UrbanCamp in Windhoek, Richtung Okonjiama.
Das UrbanCamp muss man einfach mit erwähnen. Es ist ein wundervoller Ort, der mit viel Liebe zum Detail geführt wird.

Wir fuhren von Windhoek aus in Richtung Norden. Vorbei an unendlich erscheinenden grünen Gebirgen. Unser erstes Camp schlugen wir im AfriCat Geparden Zentrum auf.
Wir wurden im Zeltaufbau unterwiesen und kurz danach starten wir einen Ausflug zu den Großkatzen.
Im AfriCat werden gestrandete Leoparden und Geparden gepflegt und betreut.
Kann einer dieser wunderschönen Raubkatzen nicht mehr in die Freiheit entlassen werden, dürfen sie auf dem riesigen Freigelände ihr weiteres Leben verbringen.
Wie alles, hat auch dies zwei Seiten.
Allerdings sehe ich lieber diese wundervollen Raubkatzen in einem für sie relativ natürlichen Umfeld, als draußen von Wilderern erlegt zu werden.

Am Abend genossen wir zusammen unser Dinner, bevor wir kurz vor 21:00 Uhr in unsere Schlafsäcke krabbelten.

Die Ladezeit der Galerie kann etwas länger dauern – es sind einige Fotos an diesem Tag zusammen gekommen 😀

Namibia

Namibia_1

oder: was für ein Land!!

Die 13 war unsere Glückszahl 🙂

Unsere Reisedauer betrug 13 Tage, unsere Tour innerhalb Namibia begann am Freitag den 13’ten und unser letztes Übernachtungscamp trug die Hausnummer 13.

Was für ein Urlaub!!!

Wir hatten Glück mit allem.
Unsere Gruppe wäre auf 14 Teilnehmer ausgelegt gewesen, wir waren 5 und in der Namib Wüste nur noch 3 Teilnehmer.
Sarah aus England, die in München zu Hause ist, Charles aus Frankreich, der in Myanmar lebt, Alfred aus Südafrika, der in Zürich arbeitet und wir zwei aus Franken.
Geführt wurde unser Trip von Gabriel, dem besten Guide ever, ever, ever und Joseph, dem besten Koch Namibia’s.
Danke an euch Zwei.
Ihr habt uns eure Heimat mit so viel Liebe, Gefühl und Sachverstand erklärt. Es war toll!!!
Was ich auch nicht vergessen möchte. Wild-Dog-Safari. Ein Namibia Reiseanbieter, der alles vorzüglich organisiert hat.

Die Fotos von Namibia zeige ich in einer Galerie. Es kann zu einiger Ladezeit kommen.

Frankenweg – vom Rennsteig zur Schwäbischen Alb

Frankenweg_11_DSC_8875_tonemapped_tonemapped

11. Etappe – Schottersmühle nach Tüchersfeld

Der Ostersonntag war wettertechnisch eher ein Novembertag. Doch heute, am Ostermontag, wurde ein schöner Tag vorhergesagt.  Auch wenn am Morgen dicker Nebel über der Fränkischen Schweiz lag, nach ein paar Schritten kam die versprochene Sonne hervor.

Die heutige Etappe war km-mäßig etwas kürzer von mir ausgemessen. Der Weg führte durch das wunderschöne Wiesenttal und ich dachte schon, wir wären dann nach 2 Stunden am Zielpunkt angelangt.
Dachte ich. Was dann kam war heftig. Der Aufstieg vom Tal hinauf nach Gößweinstein war schwierig. Wir mussten über ein, zwei, für mich sehr mulmige Stellen. Ich bin nicht schwindelfrei und der Weg führte wieder durch die Dolomitenfelsen. Nun blieb mir halt nichts anderes übrig, als weiter zu laufen.
Im Nachhinein war ich froh, dass die heutige Tour nicht ganz so viele Kilometer hatte.

Der Weg und seine Route.
Was man unbedingt anmerken muss: Der Frankenweg ist hervorragend ausgeschildert und man benötigt keine Wanderkarte zur Streckenführung.
Der heutige wunderschöne leichte Weg entlang des Wiesentals ist einfach zu laufen. Schwierig wird der Aufstieg nach Gößweinstein und von dort weiter zur Behringersmühle. In diesem Abschnitt sollte man trittsicher und teilweise schwindelfrei sein.

Entfernung: 11,8 km
Gesamtzeit in Bewegung: 2,53 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 4,08 km/h
Anstieg:  278 m

Bilder werden in einer Galerie gezeigt und es kann zu einer Ladezeit kommen.

Frankenweg – vom Rennsteig zur Schwäbischen Alb

Frankenweg_DSC_8768_tonemapped

10. Etappe Unterleinleiter – Schottersmühle

Pädda hatte Recht! Ostern war letztes Jahr später.
Letztes Jahr liefen wir Ostern die 7., 8. und 9. Etappe unsere Tour auf dem Frankenweg. Ostern war tatsächlich 2 Wochen später und die Natur dementsprechend weiter.
Egal. Manchmal darf auch Pädda Recht haben 😉 🙂
Wir laufen in Tagesetappen durch die Fränkischen Schweiz. Morgens fahren wir zeitig los und stellen die Autos am Start- und Endpunkt ab.

Gestern Abend war ich noch unschlüssig, ob wir von Unterleinleiter nur nach Muggendorf laufen sollten, oder gleich den Abstieg hinab zur Schottersmühle.
Ich wälzte die Wanderkarte und google maps hin und her und entschied mich für den Endpunkt unten an der Wiesent.
Ja hmmm … streckentechisch waren es die ausgerechneten 18 km. Allerdings hatte ich nicht berücksichtigt, dass dieses Teilstück durch die Fränkischen Dolomitefelsen führt und das Teilstück des Weges ist heftig. Berg auf und Berg ab – schnaaaauuuuffff.
Was uns ganz besonders freut: Unsere beiden Wuffels laufen prima mit. Mittlerweile sind wir schon ein ganz gut eingespieltes Wander-Team. Peter mit Motsi und ich mit dem Zwergie Fiete.
Super, wie toll die beiden heute gelaufen sind!

Der Weg und die Route.
Einfach ist diese Strecke nicht. Man muss auf den schmalen steinigen Pfaden äußerst trittsicher sein und eine gute Kondition ist für diesen Abschnitt Voraussetzung. Dafür wird man mit wunderschönen Ausblicken ins Wiesent Tal belohnt. Nicht nur die Sinterterrassen in der Wedebachschlucht sind ein absolutes Highlight auf diesem Weg

Entfernung: 18,6 km
Gesamtzeit in Bewegung: 5,11 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,58 km/h
Anstieg:  284 m

Es sind wieder einige Fotos zusammen gekommen und es kann etwas Ladezeit mit sich bringen.

Trabelsdorf – Lisberg – Schönleinsbrunnen

Rund_um_Lisberg-2018-01-DSC_8336

oder: schlechtes Wetter gibt’s nicht

Gestern wäre es vom Wetter her besser gewesen. Ein paar wenige Sonnenstunden und blauer Himmel. Am Samstag stand jedoch etwas anderes auf dem Programm und so blieb uns nur der trübe, wolkenverhangene Sonntag.
Was solls – dieses Wetter kennen wir seit vielen, vielen Wochen. In den Alpen ersticken sie im Schnee und hier im Raum Bamberg ist es ein Lari-Fari-Winter.
Als heute Morgen auch noch ein heftiger Wind übers Land fegte, war ich unter meiner Bettdecke am überlegen, ob wir nicht doch den Sonntag lieber auf dem Sofa verbringen sollten?
Allerdings gibt es kein schlechtes Wetter – nur schlechte Kleidung. (So ein G’schmarri!! Keine Ahnung wer diesen Spruch in die Welt gesetzt hat!!)
Motsi kann das bestätigen. Sie läuft auch nicht gerne, wenn Wasser von oben kommt. Fiete ist das egal. Er läuft auch im strömenden Regen.
Na gut. Nachdem es heute Morgen noch trocken war, packten wir unseren Rucksack. Unser Weg führte von Trabelsdorf zum Friedleinsbrunnen und über die Felder zurück. Was wir allerdings nicht wussten: Es war heute Wandertag des fränkischen Wandervereins und nicht nur wir kamen auf die Idee, diesen Weg zu laufen. Zum Glück nur das erste Viertel unseres Weges, dann waren wir wieder alleine mit uns und der Natur und dem Nieselregen.

Der Weg und seine Route
Ein top beschildeter und einfach zu laufender Wanderweg, der mit der Markierung L4 und P1 zu finden ist. Zu dieser Jahreszeit sind die Waldwege etwas matschig. Ansonsten ist es ein wunderbar befestigter Weg. Der Blick von der Linde aus auf die Burg Lisberg ist einmalig und bei jedem Wetter toll.

Entfernung: 13,90 km
Gesamtzeit in Bewegung: 3,04 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 4,53 km/h
Anstieg: 120 m