Pico Ruivo

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oder: von 0 auf 1862 Meter

Eines sollte und muss man unbedingt auf Madeira wissen:
Eine in den madeirianischen Wanderführern eingezeichnete blaue Route ist nicht unbedingt mit einer blauen Route in einem deutschen Wanderführer vergleichbar. Selbst eine kurze, blaue Route kann Tücken und Geheimnisse mit sich führen. So ist es mir auf der Route zum höchsten Berg auf Madeira ergangen. Ein paar Meter vom Parkplatz aus, rauf zum Pico Ruivo, ging bei mir gar nichts mehr. Der Blick ins Tal … und aus wars für mich.
Tja … und so wartete ich auf dem Parkplatz, bis Pädda mehr als strahlend von dem grandiosen Ausblick vom Pico Ruivo wieder zum Ausgangspunkt zurück kam.

Der Weg und seine Route
Dazu kann ich nichts sagen, ich war ja nicht dabei.

 

Die Halbinsel Sao Lourenco

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oder: der frühe Vogel fängt den Fisch … ???

Am ersten Tag weckte uns die Sonne, die über dem Meer aufging und direkt in unser Schlafzimmer strahlte. Naja, wenn man es genau nimmt, wurden wir jeden Tag so geweckt, außer wir stellten den Wecker vor 7:00 Uhr.
Trotz der wenigen Schlafstunden der Anreisenacht entschieden wir uns aus dem Bett zu springen um die Insel zu erkunden. Unser Hotel stand auf der Steilküstenklippe bei Santana und es war nicht weit zu unserem ersten Wanderziel, der Halbinsel Sao Lourenco.
Im Wanderführer wird diese blaue Route als “spektakuläre Felsenküste” beschrieben.
Gut, man muss jetzt eines dazu sagen. Menschen (so wie ich), die unter Höhenangst leiden, sollten sich die Wanderführer genau ansehen. Es gibt nämlich immer wieder Passagen in den Wegen, die mich zum umkehren oder warten auf Pädda veranlasst haben. Pädda hatte zum Glück immer seinen Foto zur Hand, um mir abends die Stellen zu zeigen, die am Endpunkt der Route waren.

Der Weg und seine Route
Man kann diesen kurzweiligen Wanderweg nur empfehlen. Allerdings muss man unbedingt beachten, dass man zeitig am Start sein muss, da dieser Weg doch sehr frequentiert ist.

Madeira

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oder: Yes wir kommen wieder !!!

Wer einmal auf dieser Insel war, der wurde von ihr verzaubert.
Nicht nur, dass ein gleichmäßiges warmes Klima mitten im klaren Atlantik herrscht, die Leute alle überaus freundlich und hilfsbereit sind, die Flora jedes Gärtnerherz höher schlagen lässt, die Berge, Täler und Tunnel mich irgendwie an Michael Endes “Lummerland” erinnern, das Essen wunderbar ist, das Meer kristallklar in den schönsten Aquamarin-Tönen schillert, es umwerfende Wanderwege gibt und vieles, vieles mehr.
Ja, auch wir haben uns vom Madeira-Flair bedingungslos und ohne Widerstand verzaubern lassen 😉

Zum Anfang ein kleiner Einblick in Madeira. Für die Berg- und Levadatouren werde ich einzelne Beiträge schreiben.

Das Maindreieck

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oder:  wunderschönen Kleinode

Nach unserem opulenten Frühstück gings erst mal laufen. Der Wettergott meinte es nicht sonderlich gut mit uns. Er schickte unangenehmen Dauerregen und wir mussten leider umdrehen. Ein paar traumhafte Eindrücke des Naturschutzgebietes konnte wir dennoch einfangen. Wir entschlossen uns, die namhaften Städtchen am Main etwas genauer anzusehen. Sommerhausen kennen wir schon vom Künstler-Weihnachtsmarkt, das gegenüberliegende Winterhausen war neu für uns. In Sulzfeld am Main, berühmt für die Meterbratwürste, kehrten wir nachmittags ein um dann über Frickenhausen, Marktbreit wieder nach Ochsenfurt in unserem Domizil anzukommen. Abends noch ein gemütliches Essen beim … Italiener … und um 21:00 Uhr fielen mir dann die Augen zu.

Ochsenfurt

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oder: Urlaub zu Hause

“Ochsenfurt?” Meine Freundin sah mich ungläubig an. “Warum macht ihr denn Urlaub in Ochsenfurt?” Man kann ihren überraschten Gesichtsausdruck förmlich spüren, ist doch Ochsenfurt gerade mal, wenn überhaupt, Luftlinie 60 km weit weg von zu Hause.

Tja, wie kamen wir auf den Urlaubsort Ochsenfurt? Ganz einfach. Weil uns der Main sehr gut gefällt, die kleinen Dörfchen und Städtchen, die man nur von der Autobahnausfahrt her kennt, traumhaft schön sind, es sich wunderbar in den Weinbergen wandern läßt und gutes Essen und Trinken in der Genußregion Oberfranken einfach mit dazu gehört. O.k. – Ochsenfurt ist bereits schon Unterfranken, aber so fast an der Grenze zu Oberfranken 😉

Und so starteten wir am Dienstag Richtung Ochsenfurt. Nein, nicht über die A3, sondern ganz gemächlich über die Landstraße. Wir haben es doch tatsächlich geschafft, dass unsere Anfahrtszeit 3 Stunden dauerte. Langweilig war es nicht. Wir fuhren durch den Steigerwald, der langsam aus dem Winterschlaf erwacht. Das Wetter hätte etwas schöner sein können. Egal, wir hatten Regenklamotten eingepackt und so konnte uns der Regen nichts anhaben. Nachmittags erkundeten wir das wirklich traumhaft schöne Städtchen Ochsenfurt, mit seiner toll erhaltenen Altstadt und Stadtmauer.
Irgendwie fühlte ich mich in die Krimi-Bücher der Autorin Catherine-Shepherd hineinversetzt, deren Schauplatz das Städtchen Zons (heute ein Stadtteil von Dormagen) ist.

Ehrlich gesagt, habe ich mich fast ein bisschen verliebt in das kleine Städtchen Ochsenfurt mit seinem noch aktiven Stadtleben 🙂