Frankenweg – vom Rennsteig zur Schwäbischen Alb

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oder: Tag 1 – Blankenstein – Bobengrün

Die Start unserer Wanderung auf dem Frankenweg stand unter keinem guten Stern. Nicht nur, dass wir eigentlich letztes Jahr das erste Fünftel des Weges laufen wollten, was aufgrund Päddas Skiunfall und dem damit verbundenen Oberschenkelhalsbruch nicht machbar war, sondern auch, dass unser Chow-Chow Rusty uns zwei Tage vor dem Start verlassen hat. Der Lokführerstreik, der Wetterbericht, der viel Regen angekündigt hat … bauten auch nicht gerade auf.
Dies alles trug nicht gerade dazu bei auf einen schönen Wanderurlaub zu hoffen.
Aber, wie heißt es:
Es kann nur besser werden!
und dieses Motto hat uns auf unsere Wanderung nicht im Stich gelassen.

Freitagmorgen – pünktlich um 5:30 Uhr läutete der Wecker. Unser Auto wurde in Bad Staffelstein geparkt. Von hier aus wollten wir weiter mit der DB an den Startpunkt des Frankenweges, fahren. Das war ein super Plan und auch wenn die Lokführer streikten, wir haben es dennoch geschafft mit der Thüringischen Regionalbahn um 12:45 Uhr am Endhaltepunkt (mit dem Auto wären wir in 1:20 von zu Hause am Startpunkt) auszusteigen.
Rucksack auf den Rücken und los! Nur, in welche Richtung? Es war keinerlei Beschilderung zum Frankenweg zu sehen. Am Bahnhof waren alle möglichen Wanderwege ausgeschildert, nur nicht der unsrige.
Ist ja kein Problem! Die Zugbegleiter oder die Stellwerkskollegen müssten ja Bescheid wissen. Weit gefehlt. Mehr als ein Achselzucken oder Kopfschütteln konnten wir den Blankensteinern nicht abringen. Erst ein Touristenpaar brachte uns auf den richtigen Weg und wir standen an einem Wandererstartplatz, von wo aus acht Wege begannen, oder endeten. Darunter waren nicht nur der berühmte “Rennsteigweg”, oder der “Fränkische Gebirgsweg”, nein, es war doch auch tatsächlich der “Frankenweg” in einer großen Tafel als Start- bzw. Zielpunkt beschildert.
Zufrieden blickend marschierten wir los.
Der Weg begann schon mit einem etwas heftigeren Anstieg.
Gut, zurück blickend würde ich sagen:
“Der Weg begann”.

Es war der Beginn einer wunderbaren Wanderung!

Die erste Etappe führte uns über den Wolfenstein zum Blechschmidthammer, weiter duch das wildromantische Höllenthal hoch auf den Brand und wieder runter in die Modelsmühle, weiter durch den traumhaft schönen Frankenwald, Ausblicke die einem das Herz höher schlagen lassen,  weiter Richtung Bobengrün, was abseits des Frankenweges liegt. Wir mussten den Frankenweg ins Tal verlassen um durch das Froschbachtal nach Bobengrün zu kommen, wo unser erstes Übernachtungsquartier war.
Tja, “den Weg ins Tal verlassen”, heißt jedoch auch “wieder nach oben auf den Weg” zu kommen.
Ganz ehrlich? Mir grauste bereits an diesem Abend vor dem nächsten Morgen.
Dieser Abstieg hatte es nämlich in sich.
Egal – unten in Bobengrün angekommen warteten schon eine Dusche, gutes Essen und Trinken und ein weiches Bett auf uns. Um 20:30 Uhr zog ich die Bettdecke über mich und kurz drauf fielen mir die Augen zu.

Der Weg
Ein wirklich traumhaft schöner Wanderweg durch die Schönheiten der Fränkischen Landschaft und Natur.

Entfernung: 16,9 km
Gesamtzeit in Bewegung: 4:30 Sunden
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,2 km/h
Anstieg: 505 m

Frühling

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oder: … ein “oder” gibst für Frühling nicht

Wikipedia schreibt zu Frühling:
Der Frühling (auch Frühjahr oder Lenz) ist eine der vier Jahreszeiten. In den gemäßigten Zonen ist er die Zeit der erwachenden und sprießenden Natur.
Je nachdem, ob der Frühling auf der Nordhalbkugel oder der Südhalbkugel herrscht, wird zwischen Nordfrühling respektive Südfrühling unterschieden. Aufgrund des veränderlichen Sonnenstandes zwischen südlichem und nördlichem Wendekreis wiederholt sich der Frühling in jeder Hemisphäre mit einem jährlichen Turnus. Der Frühling der einen Hemisphäre fällt also immer mit dem Herbst der anderen zusammen.

Aha 🙂
Weit weniger wissenschaftlich: Es ist für mich die schönste Zeit des Jahres. Nach der viel zu lange andauernden Herbst- und Winterzeit ist es Balsam auf meiner Seele … und dieses Jahr zeigt sich bis jetzt der Frühling mit von seiner schönsten Seite. Strahlend blauer Himmel, Temperaturen, die fast schon an den Sommer denken lassen …. Herz, was willst du mehr?  Alles grünt und blüht und auch in unserem kleine Garten strahlen die Frühjahrsblüher um die Wette.

Forchheim – Frensdorf

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oder: … und zurück

Yessss … alles richtig gemacht!!!

Vergangenes Wochenende war der Wurm drinne… irgendwann hat man auch mal solche Wochenenden und man ist froh, dass am Montag wieder der ganz normale Alltag beginnt.
Und – es fehlte am vergangenen Wochenende etwas.
Es fehlte der Schbazl-Pädda-Smilla-Wandertag.
Hmmm … nachdem der Wetterbericht eine strahlende Woche vorhersagt, klopfte ich mal ganz zart bei Pädda an, ob er sich nicht vorstellen könnte, dass wir uns ein verlängertes Wochenende genehmigen und am Freitag das tolle Wetter bei einer schönen Wanderung genießen wollen würden.
Gesagt – getan und unsere Urlaubsscheine wurden unterschrieben.
Allerdings … der Wetterbericht entschied sich um. Es wurde zwar fürs Wochenende gutes Wetter gemeldet, am Freitag sollte jedoch über Franken ein starkes Tief ziehen. Ab Samstag wurde wieder schönes Wetter vorhergesagt. Wir überlegten hin und her. Da ich kein “Schlechtwetterläufer” bin, wollte ich schon unseren geplanten Wandertag canceln. Auf der anderen Seite – wir haben nicht mehr so viele Möglichkeiten, uns für den Frankenweg vorzubereiten und wer weiß, wie da das Wetter sein wird. Egal – wir laufen und wir hatten wirklich Glück! Mittags hat es ein bisschen genieselt, das wars dann. Ansonsten liefen wir trockenen Fußes Richtung Heimat.
Tja … “wenn Engel laufen” … oder so ähnlich 🙂

Der Weg und ein Route

Warum der dieser Weg “und zurück” heißt:
Smilla und ich sind diesen letztes Jahr ohne Pädda Richtung Forchheim gelaufen. Am Freitag liefen wir diesen wunderschönen Weg in die andere Richtung, nach Hause.
Meist sehr gut beschilderte Wege auf guten Wanderwegen in abwechslungsreichem Gebiet. “Meist gut beschildert”, weil man schon sehr auf die “Jakobus”-Wandermarkierung achten muss, die nicht immer zu sehen ist, sonst verläuft man sich relativ rasch, was uns auch wieder passiert ist.

Entfernung: 25,7 km
Gesamtzeit in Bewegung: 6:21 Sunden
Durchschnittsgeschwindigkeit: 4:94 km/h
Anstieg: 794 m

Kräuterrundwanderweg im Aischtal

Kräuterrundwanderweg

oder: … Tag 3

Ostersonntag und strahlend blauer Himmel.
Wander-Herz, was wünscht du dir mehr? Nichts 😉
Unsere Rucksäcke lagen noch von den letzten beiden Wandertagen griffbereit und die Brotzeit war schnell eingepackt. Vorsichtshalber reduzierte ich den Inhalt meines Rucksackes um einige Kilos, was im Nachhinein eine mehr als gute Entscheidung war. Pädda hatte für den Ostersonntag eine Route im Aischgrund ausgewählt, die als Kräuterrundwanderweg mit 24 km ausgeschrieben ist.
Im Rückblick auf die letzten drei Tage, müsste es konditionell machbar sein, die sechs Tage auf dem Frankenweg zu laufen. Cäsar hätte uns bestimmt gerne in seiner Legion gesehen, bei dem Tempo, was wir gelaufen sind.

Der Weg
Hervorragend ausgeschildeter Wanderweg, der auf breiten Flurbereinigungswegen und Seitenstraßen einfach zu laufen ist. Die kleine Abschnitte durch den Nadelwald, entlang der Karpfenteichkette ist eine wunderbare Abwechslung. Die Info-Tafeln am Weg zeigen einen Einblick in die Fauna und Flora des Aischgrundes. Der Weg lässt sich, abgesehen von der Länge und dem Teilstück im Wald, auch gut mit Kinderwagen bewältigen.

Entfernung: 24,0 km
Gesamtzeit in Bewegung: 5:12 Sunden
Durchschnittsgeschwindigkeit: 4:52 km/h
Anstieg: 518 m

 

Ebrach – Stollberg – Ebrach

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oder: Zwergie ist zu Besuch

Zwergie ist ein Sonnenschein!
Schon immer gewesen und nicht anders kennen wir den kleine Hosenmatz, der das zarte Alter von zwei Jahren kurz überschritten hat. Zwergies Eltern meinen zwar, dass ihr Bube auch anders könne, aber bis dato hatten wir anscheinend immer Zwergies Sonnentage genießen dürfen.
Um so mehr freuten wir uns, dass Zwergie sich nebst Eltern für den Ostersamstag zu Besuch bei uns anmeldete.
Nachdem wir alle gerne wandern, fiel die Wahl des Tagesprogramms auf eine kurze und feine Route im Steigerwald. Zwergies Papa meinte, dass er mit der “Non plus ultra” Zwergiekrackse ohne Probleme einige Stunden wandern könne.
Fein – dann können wir einen Weg im Handthal wandern, ein Wandergebiet im Steigerwald, eingerahmt von Buchenwäldern, Weinbergen und malerischen kleinen Ortschaften.
Unsere Wahl fiel auf einen kurzen Weg und nicht nur das Zwergie hatte einen tollen Tag.

Der Weg.
Ein relativ einfach zu laufender Weg. Die Route zum Stollberg ist durch ihren Anstieg und die Stufen zur Ruine steil, vor allem auch, wenn man einen Zwergie im Rücken sitzen hat. Ansonsten ein gut ausgebauter und kurzweiliger Weg mit vielen wunderbaren Einblicken vom Stollberg ins Tal.

Entfernung: 11,92 km
Gesamtzeit in Bewegung: 4:20 Sunden
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3:09 km/h
Anstieg: 414 m