{"id":9636,"date":"2022-05-22T19:34:46","date_gmt":"2022-05-22T17:34:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schbazl.de\/wordpress\/?p=9636"},"modified":"2022-05-22T19:34:48","modified_gmt":"2022-05-22T17:34:48","slug":"unsere-1-reise-im-wohnmobil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schbazl.de\/wordpress\/unsere-1-reise-im-wohnmobil\/","title":{"rendered":"Unsere 1. Reise im Wohnmobil"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"920\" height=\"613\" src=\"https:\/\/schbazl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Werra_20220516_163935.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9738\" srcset=\"https:\/\/schbazl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Werra_20220516_163935.jpg 920w, https:\/\/schbazl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Werra_20220516_163935-300x200.jpg 300w, https:\/\/schbazl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Werra_20220516_163935-150x100.jpg 150w, https:\/\/schbazl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Werra_20220516_163935-768x512.jpg 768w, https:\/\/schbazl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Werra_20220516_163935-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>oder: Eine f\u00fcr mich etwas andere Urlaubsreise<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Zeitplanung war falsch.<br>Die \u00dcbernahme von &#8220;Brummie&#8221; war sonntags um 12:00 Uhr. <br>Meine Bitte, das Fahrzeug morgens  zu \u00fcbernehmen ging aus versicherungstechnischen Gr\u00fcnden nicht.<br>Was wir auch nicht einkalkulierten, war die mehrst\u00fcndige Einweisung ins Wo-Mo.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Gl\u00fcck hatten wir zu Hause alle unsere Sachen schon fertig gepackt und so konnten zu Hause alles in windeseile in der Kabine verstauen. Schnell noch die Wuffies einpacken und los ging&#8217;s. <\/p>\n\n\n\n<p>Nach unserem urspr\u00fcnglichen Plan wollten wir in der ersten Nacht im Odenwald, evtl. sogar in der Eifel, angekommen sein.<br>Tja, unsere erste \u00dcbernachtung war in Miltenberg (ca. 100 km von uns zu Hause entfernt).<br>Im Camper-Buch war ein wundersch\u00f6ner, kostenfreien Stellplatz direkt am Main, angegeben.<br>Ein Platz der f\u00fcnf freien Pl\u00e4tze, geh\u00f6rte uns. Im herrlichsten Sonnenuntergang sa\u00dfen wir am Main und lie\u00dfen uns unser mitgenommenes Essen schmecken.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Tag noch einen gem\u00fctlichen Rundgang durch das wundersch\u00f6ne St\u00e4dtchen und weiter ging es Richtung Belgien.<br> <br>Da wir beide etwas sehen wollten, war die Autobahn keine Option f\u00fcr unsere Reise.<br>Der 23 Jahre alte &#8220;Brummie&#8221; fuhr auch ganz brav durch den kurvigen Odenwald und weiter am Rand der Eifel.<br> Wir freuten uns auf unseren ausgesuchten \u00dcbernachtungsplatz. <br> Ganz oben auf dem Berg, mit Blick \u00fcber die ganze Eifel.<br> Es gab nur ein Problem: Den Platz gab es nicht mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Da wir gut in der Zeit lagen, steuerten wir den n\u00e4chsten Camperplatzan, der uns jedoch nicht zu sagte.<br>Gelandet sind wir dann letztendlich in Bergheim, N\u00e4he K\u00f6ln.<br>Im kleine Vorort<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Paffendorf\"> Paffendorf<\/a>, neben dem wundersch\u00f6nen Schloss und herrlichem Park wurde unser \u00dcbernachtungsplatz. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_1_placeholder\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend des morgentlichen Gespr\u00e4ches zwischen den Nachbars-Campern fiel die Entscheidung, nicht nach Belgien, sondern in die Niederlande zu fahren.<br>Gr\u00fcnde hierf\u00fcr waren u.a. die wenigen, teilweise sehr teuren und lt. Camper-Stellplatz-Buch, nicht gerade ansprechende Stellpl\u00e4tze.<br>Au\u00dferdem sind wir beide gerne in den NL und Meer (was ich uuuunbedingt sehen wollte) gibt es da mehr als genug.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf gings ans Ijsselmeer!!<\/p>\n\n\n\n<p>Den Campern muss ich nichts erz\u00e4hlen \ud83d\ude42 <br>Der gro\u00dfe Vorteil ist, dass man einfach sein &#8220;Haus&#8221; nimmt und weiter f\u00e4hrt, wenn es einem an dem Ort nicht (mehr) gef\u00e4llt.<br>Nach zwei Versuchen einen h\u00fcbschen Stellplatz zu finden, landeten wir an einem wunder-, wundersch\u00f6nen Platz in <a href=\"https:\/\/www.friesland.nl\/de\/entdecken\/elf-stadte-und-dorfer\/stavoren\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Stavoren. (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">Stavoren.<\/a><br>Rechts neben uns der Jachthafen, links neben uns der Strand, hinter uns<br>der Damm mit Schafen und vor uns DAS MEER !!!<br>Ja!!! Hier wollen wir bleiben!!!<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_2_placeholder\n\n\n\n<p>Stavoren  ist klein und vertr\u00e4umt, mit sch\u00f6nen alten H\u00e4usern. <br>Dort gab es auch den besten K\u00e4sekuchen, den ich je gegessen habe (sorry P\u00e4dda, aber der war wirklich besser, als deiner und der ist schon ein Traum).<br> Es war alles (fast) perfekt!!<br>&#8220;Fast&#8221;, da das Wetter uns nicht gerade freundlich gesinnt war. <br>Es zog ein Sturmtief auf. Starkregen und heftiger Wind waren angesagt. <br>Zum Gl\u00fcck hatte ich den dicken Schlafanzug mit eingepackt. <br>Die zweite Nacht war fast ein Weltuntergang.  Es hat lange gedauert bis ich einschlafen konnte. <br>Immer die Frage im Kopf: Kann ein Wohnmobil umfallen? Es fiel nicht um und am n\u00e4chsten Morgen strahlte die Sonne vom Himmel.<br>Der Wind hatte sich nicht verzogen. Er blies weiter heftig und so beschlossen wir nach der dritten Nacht diesen wunderbaren Flecken zu verlassen und dem sch\u00f6nen Wetter Richtung Osten zu folgen.<\/p>\n\n\n\n<p>P\u00e4dda wollte jetzt unbedingt an die <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Weser (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weser\" target=\"_blank\">Weser<\/a>. Keine Ahnung warum, aber wenn es der Wunsch ist, dann fahren wir halt an die Weser.<br>Der Blick auf die Weser ist wie der Blick auf den Main. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"920\" height=\"613\" src=\"https:\/\/schbazl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Weser_20220513_125319.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9710\" srcset=\"https:\/\/schbazl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Weser_20220513_125319.jpg 920w, https:\/\/schbazl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Weser_20220513_125319-300x200.jpg 300w, https:\/\/schbazl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Weser_20220513_125319-150x100.jpg 150w, https:\/\/schbazl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Weser_20220513_125319-768x512.jpg 768w, https:\/\/schbazl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Weser_20220513_125319-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Etwas entt\u00e4uschend war der Stellplatz und der Blick auf die Weser selbst. <br>Aber wozu hat man ein Wo-Mo.? <\/p>\n\n\n\n<p>Weiter gings nach S\u00fcdosten. Das Wetter wurde immer besser und die Landschaft im <a href=\"https:\/\/www.weserbergland-tourismus.de\/de\/\">Weserbergland<\/a> war traumhaft sch\u00f6n!!<br>Das leuchtende Gelb und der Duft der Rapsfelder. Herrlich!!<br>Wir fanden einen wunderbaren Camper-Platz in einem schnuckeligen, total s\u00fc\u00dfen und vertr\u00e4umten \u00d6rtchen namens <a href=\"https:\/\/www.ottensteiner-hochebene.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Ottenstein (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">Ottenstein<\/a>.<br>In einem kleinen &#8220;Tante Emma&#8221; L\u00e4dchen und der noch kleineren Dorfmetzgerei wurden die Zutaten f\u00fcr einen Schweineschmorbraten im Dutch-Oven.<br>Was war das sch\u00f6n! Was war das gut!<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_3_placeholder\n\n\n\n<p>Nach 2 N\u00e4chten gings weiter Richtung S\u00fcden. Durch das Kyffh\u00e4usergebirge. Die 36 Kurven rauf zum <a href=\"https:\/\/www.kyffnet.de\/Ausflugsziele\/Kyffhauserdenkmal\/kyffhauserdenkmal.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Kyffh\u00e4user-Denkmal  (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">Kyffh\u00e4user-Denkmal <\/a>und wieder runter.<br>&#8220;Brummie&#8221; schnaufte langsam und ohne Murren rauf und langsam und ohne Murren wieder runter.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser n\u00e4chster \u00dcbernachtungsplatz war in der N\u00e4he von Sondershausen angedacht.<br>Jahmm \u2026 die drei Standpl\u00e4tze, die wir anfuhren, waren nicht gerade die, die wir uns w\u00fcnschten.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach l\u00e4ngerem Suchen im Navi fand P\u00e4dda &#8220;den Platz&#8221; und so starteten wir zu unserem n\u00e4chsten Platz in<a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" Treffurt, (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/treffurt.de\/\" target=\"_blank\"> Treffurt,<\/a> direkt an der Werra.<br>Unter uralten B\u00e4umen fanden wir f\u00fcr zwei N\u00e4chte unseren Standort.<br>Das kleine St\u00e4dtchen ist wie aus dem Bilderbuch.<br>Viele H\u00e4user sind wundersch\u00f6n und liebevoll restauriert. Den Weg zum Schloss hinauf sollte man unbedingt gehen, auch wenn der Anstieg etwas steil ist. Die Aussicht von oben ins Tal ist traumhaft sch\u00f6n.<br>Abends zog ein heftiges Gewitter auf und &#8220;Brummie&#8221; war uns auch hier ein gutes Gef\u00e4hrt. Die ersten schweren Hagelk\u00f6rner die aufs Dach einschlugen hatten nicht nur  die Wuffies erschrecken lassen. <br>&#8220;Brummie&#8221; stand jedoch auch hier ganz geduldig und am n\u00e4chsten Tag schien wieder die Sonne.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_4_placeholder\n\n\n\n<p>Tja \u2026 und schon war es der letzte Tag unserer Reise.<br>Zur\u00fcck ging es \u00fcber Eisenach (die Wartburg hatte noch geschlossen, als wir anklopften), weiter ging es durch den Th\u00fcringer Wald und mit seinem wundersch\u00f6nen Rennsteig, \u00fcber Bad Neustadt an der Saale, nach Hause.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach 10 Tagen, vielen wunderbaren (und auch weniger wunderbaren) Eindr\u00fccken, neuen Erfahrungen, neuen Eindr\u00fccke waren wir wieder ohne gro\u00dfe Komplikationen, zu Hause angekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Einen Nachsatz m\u00f6chte ich noch zu dieser Reise schreiben.<br>P\u00e4ddas Wunsch ist es seit vielen Jahren, Europa zu bereisen, wenn wir &#8220;in Rente&#8221; sind (das klingt schon seeeehr aaaalt).<br>Diese Reise sollte die Frage beantworten, ob ich dazu bereit w\u00e4re.<br>Meine Antwort:<br>&#8220;Ja, allerdings muss das Wo-Mo. mehr &#8220;Platz&#8221; haben, damit 2 Menschen und 2 nicht so kleinen Hunden sich nicht st\u00e4ndig auf die F\u00fc\u00dfe steigen.<br>F\u00fcr Motsi war die Enge kein Problem. Fiete, der eh nicht gerne Auto f\u00e4hrt, h\u00e4tte, wie ich, gerne mehr Platz um sich herum gehabt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben auf dieser Reise vieles mitgenommen, was wir m\u00f6chten und was wir ausschlie\u00dfen werden, wenn wir uns evtl. f\u00fcr ein eigenes Wo-Mo entscheiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein ganz gro\u00dfes DANKE, geht an alle unsere Wo-Mo Freunde, die uns mit ihren Erfahrungen, Tipps und Infos einen Weg zu unserem Vorhaben geebnet haben!!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>oder: Eine f\u00fcr mich etwas andere Urlaubsreise Unsere Zeitplanung war falsch.Die \u00dcbernahme von &#8220;Brummie&#8221; war sonntags um 12:00 Uhr. 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